Wie sehen die nächsten Schritte aus?


Zuerst werden die Genehmigungsverfahren durchgeführt. Die dafür erforderlichen Anträge werden durch das Landesverwaltungsamt Gasverbindungsleitung) und das Landesamt für Geologie und Bergwesen (Obertageanlagen, Soletransportleitung geprüft und entschieden.



Werden die Bürger bei den Genehmigungsverfahren beteiligt?


Das Planfeststellungsverfahren für den Bau der Gasverbindungsleitung sieht eine förmliche Beteiligung der Öffentlichkeit mit Erörterungstermin vor. Bei den Genehmigungsverfahren für die Obertageanlagen und die Soletransportleitung werden die Gemeinden und andere Träger öffentlicher Belange, etwa Umweltverbände, mit eingebunden. Storengy sucht und pflegt den konstruktiven Dialog in allen Verfahren. So wird Storengy auf Fragen eingehen, Anregungen aufnehmen und die Öffentlichkeit über die Vorhaben umfassend informieren.



Mit welchen Beeinträchtigungen ist zu rechnen?


Während der Bauzeit wird es durch die Baustellen zu Lärm-, Staub- und Abgasbelastungen kommen. Storengy achtet darauf, dass diese möglichst gering bleiben. Es wird bis auf wenige Ausnahmen nur werktags gearbeitet. Die Eingriffe in Natur und Landschaft sind vorübergehender Art oder von nur geringer Auswirkung. Durch die begleitende landschaftspflegerische Planung werden diese Eingriffe ausgeglichen und kompensiert. Auch die damit einhergehenden Belastungen wird Storengy so weit wie möglich minimieren.
Um die Beeinträchtigungen während der Bauphasen so gering wie möglich zu halten, werden für die Anlieferungen nach Möglichkeit keine Ortsdurchfahrten genutzt. Storengy wird entsprechende Schilder für den Lieferverkehr aufstellen lassen.
Möglichen Lärm von Rohrlagern, auf denen das Material für die beiden Leitungsprojekte gelagert werden, haben wir durch intelligentes Logistikmanagement reduzieren können. Solche Lagerplätze wird es voraussichtlich nicht geben.



Was hat die Region von der geplanten Erweiterung?


Gemeinsam mit den umliegenden Gemeinden werden Bildungsprojekte in der Region unterstützt. Der von Storengy gegründete Nachbarschaftsfond fördert dabei mit jeweils 4.000 Euro für jede erstellte Kaverne direkt Einzelprojekte vor Ort.
Storengy wird im Rahmen des Möglichen für Bau- und Wartungsarbeiten auf Unternehmen der Region zurückgreifen. Darüber hinaus werden mit dem Projekt zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Bei Kompensationsmaßnahmen für Eingriffe in Natur und Landschaft wird Storengy nach Absprache mit den verantwortlichen Behörden gerne Anregungen der betroffenen Gemeinden aufgreifen.